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05.11.2017
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Modus Finale

CARCASSONNE FINALTURNIER DM 2017

(Stand: 7. September 2017)

Die Vorrunde des Turniers wird komplett im Schweizer System mit Buchholz–Wertung (mit einem Streichergebnis) gespielt.

Das Turnier besteht aus fünf Runden an Zweiertischen im Schweizer System, danach folgt ein Viertel-, ein Halbfinale und anschließend eine Finalpartie.

In jeder Partie der Vorrunde erhält jeder Spieler ein Zeitkonto von 15 Min. pro Spiel, das mit Hilfe von Schachuhren nachgehalten wird. Spieler, die Ihr Zeitkonto aufbrauchen, verlieren die entsprechende Partie.

Solange mit Schachuhren gespielt wird, beendet ein Spieler seinen Zug durch das Drücken seiner Zeitschaltung. Wird auf den Einsatz der Schachuhren verzichtet, gilt folgende Regelung: ein Plättchen gilt als gesetzt, sobald es der Spieler loslässt – Spielern ist es nicht erlaubt, ihre Entscheidung, wie sie ein Plättchen oder einen Gefolgsmann platzieren, zu korrigieren, nachdem sie es / ihn losgelassen haben.

Nach dem Werten des eigenen Zuges (die ggf. mehrere Wertungen - auch für Figuren des Gegners - beinhaltet) beendet ein Spieler diesen, indem er seine Zeit anhält und damit die Zeitmessung des Mitspielers auslöst.

In der Vorrunde wird die Anzahl der Siege für jeden Spieler ermittelt. 

Bei Gleichständen nach Siegen greift folgender Tie-Breaker, die sog. Buchholz-Wertung:

Es wird für jeden Spieler die Anzahl der Siege seiner Gegner ermittelt. Hierbei wird mit einer Streichwertung gespielt – d.h. der Gegner mit den wenigsten Siegen fällt aus der Wertung heraus.

Sollten hiernach noch Gleichstände herrschen, wird die Differenz der Siegpunkte für alle Partien zusammengerechnet und verglichen.

Die Tischbelegung für das erste Spiel wird durch das Los bestimmt. 

Danach wird nach Ende jeder Runde der aktuelle Zwischenstand ermittelt und entsprechend des Zwischenstandes ergeben sich die Tischverteilungen für die folgende Runde:

Platz 1 gegen Platz 2, Platz 3 gegen Platz 4, Platz 5 gegen Platz 6, usw.

Dabei wird allerdings beachtet, dass nie zwei Spieler zweimal gegeneinander spielen dürfen – es wird dann zunächst der nächste erlaubte Gegner für den besseren Spieler gesucht und danach entsprechend mit dem Rest der Spieler verfahren. Es gibt diverse Software-Lösungen zur Verwaltung eines solchen Turniers – die Software übernimmt auch die Auslosung der ersten Runde.

Startspieler ist dabei jeweils der Spieler, der bislang seltener Startspieler war (Losentscheid, falls gleich oft Startspieler).

Nach der Vorrunde spielen die Spieler ein Viertelfinale nach folgendem Schema:

Viertelfinale (VF) 1 Pos. 1 vs. Pos. 5, VF 2 Pos. 2 vs. Pos. 6, VF 3 Pos. 3 vs. Pos. 7 und  VF 4 Pos. 4 vs. Pos. 8.

Im Halbfinale setzen sich die Spiele  dann wie folgt zusammen:

Halbfinale (HF) 1:   Sieger VF 1 vs. Sieger VF 4

HF 2:                        Sieger VF 2 vs. Sieger VF 3

Bei den Halb- und Viertelfinalspielen ist der besser platzierte Spieler aus der Vorrunde der Startspieler. Bei einem Unentschieden zieht der in der Vorrunde besser platzierte Spieler in die nächste Runde ein, ansonsten (natürlich) der Sieger der Partie.

Im Finale und beim Spiel um den dritten Platz sind wieder die in der Vorrunde besser platzierten Spieler die Startspieler. Sollte es nun zu Unentschieden kommen, dann werden die Spiele einmal wiederholt, sofern dies zeitlich möglich ist. Dabei ist dann der schlechter platzierte Spieler der Startspieler. Kommt es dann erneut zu einem Unentschieden (was extrem unwahrscheinlich ist) oder war eine Wiederholung der Spiele nicht möglich, so gewinnt der Spieler, der in der Vorrunde besser platziert war.
Da das Finale in der Regel am Großspiel ausgetragen wird, wird hier das Zeitkonto der Finalisten erhöht (voraussichtlich auf 30 min.).

Spielregel / Erläuterungen

Es wird mit den unveränderten Hans im Glück – Carcassonne Regeln der Basis Box gespielt (neue Edition).

Da sich im Laufe der Zeit die Carcassonne Regeln geändert haben, folgt nun eine Klarstellung der Regeln. 

- Städte mit nur zwei Stadtteilen zählen 4 Punkte (und nicht 2 Punkte).

- Es wird mit Bauern gespielt. Die Wertung der Bauern erfolgt folgendermaßen:

Für jede Wiese wird ermittelt, welcher Spieler die meisten Bauern auf dieser Wiese besitzt. Für jede abgeschlossene Stadt, die an diese Wiese grenzt, erhält der Spieler 3 Punkte. Bei Gleichstand erhalten alle am Gleichstand beteiligten Spieler die Punkte.

Dabei wird die „3. Wiesenregel“ gespielt, also darf ein Spieler auch mehrfach für eine Stadt (an unterschiedlichen Wiesen) Punkte bekommen.